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SSD statt HDD

Seit 2020 sind auch größere (500 oder 1000 GB) Solid State Disks schon zu erschwinglichen Preisen erhältlich, sie haben keine rotierenden Teile und sind daher für Notebooks das ideale Speichermedium, da Bewegungen und Vibrationen während des Arbeitens zb. im KFZ, Bahn, Flugzeug keine Beeinträchtigung mehr verursachen können.

Ausserdem ist die Lese- und Schreibgeschwindikeit ein Vielfaches einer herkömmlichen Harddisk, Programme und Daten werden viel schneller geladen und gelesen und auch wieder geschrieben.

Voraussetzung dafür ist, dass die PC Hardware nicht veraltet ist, die Chipset-Treiber das Lesen- und schreiben mit einer SSD unterstützt und der SATA Host-Controller im AHCI-Modus laufen, oder im BIOS dauf umgestellt werden kann.

Ich habe bisher viele Notebooks und Desktop PCs von HDD auf SSD umgestellt.

Das Resultat ist beeindruckend, der PC ist gefühlt ca. 5x so schnell wie vorher. Schreibe/Leseoperationen auf andere HDD.s im System sind gleich schnell wie vor der Umstellung.

Videoschnitt und Rendering laufen genauso lange wie vorher, da hier komprimierte Deteien geschrieben werden müssen, was keinen Geschwindigkeitsvorteil bringt.

Man hört auch keine HDD Zugriffe mehr, der Betrieb wird auch leiser dadurch.

Bei Auswahl der SSD habe ich mich auf die Testresultate der Zeitschrift ct' verlassen, und auch deren Ein- und Umbauartikel gelesen. Meine Wahl wäre heute eine Samsung SSD.

Einem Laien ist der Umbau allerdings nicht zu empfehlen, es gibt viele Punkte die zu beachten sind, und etliche Systemeinstellungen zu verändern.

Ausserdem muss man, um das System auf die  Kapazität einer SSD anzupassen, die Daten auf eine HDD auslagern, die nicht mehr auf der SSD Platz finden. Da gilt es das System vorher sehr genau aufzuräumen, zu säubern, und sich einen Datenplan anzulegen, um zu entscheiden was man auf der SSD beläßt oder auf eine HDD auslagern muss.

Die bereinigte und verkleinerte HDD Systemplatte ist erst dann auf die SSD zu "klonen", Boot- Reihenfolge ist zu ändern, und dann die alte HDD so umzubauen, dass sie die ausgelagerten Daten aufnehmen kann- wenn man Platz für eine zweite Festplatte im Gehäuse des PC.s hat.

Zeitaufwand je nach Systemzustand von 2 bis zu 8 Stunden.

Gemessene Lese/Schreibgeschwindigeit mindestens 5x so schnell, bis zu 100 fach bei 4k Blöcken.

Midestsystemanforderungen:
Dual Core Prozessor, 1,8GHZ CPU, Windows 7,
SATA Host-Controller im AHCI-Modus betreibbar (Siehe Gerätemanager) SATA Schacht für 2,5" Disks bei Notebooks, 2,5" auf 3,5" Einbau-Adapter für Desktop-PC.s. Netbooks mit Atom Prozessoren sind nicht geeignet, es ist laut ct' Magazin kaum eine Verbesserung messbar.

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